Chemotherapie & Fatigue 2017-11-06T11:55:06+00:00

Eleutherococcus erhöht Widerstandskraft gegenüber
Nebenwirkungen der Chemotherapie

Müdigkeit und Erschöpfung durch Chemotherapie

Begleiterscheinungen der Chemotherapie:

Ein Nachteil vieler konventioneller chemotherapeutischer Therapien sind Nebenwirkungen, welche die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen, und welche sogar die Fortsetzung der Therapie gefährden können. Zum Beispiel kann die Chemotherapie auch lang anhaltende Gesundheitsprobleme auslösen, wie

  • Fatigue (Müdigkeit, Erschöpfung),
  • chronische Stress-Symptome,
  • Angstbeschwerden und
  • Schlafstörungen.

Im Idealfall zielt die Chemotherapie nicht nur darauf ab, die entarteten Zellen durch vorsichtige Anwendung von Chemotherapie und Bestrahlung abzutöten, sondern auch auf eine Unterstützung gesunder Körperfunktionen durch gute Ernährung, Bewegung, psychologische Unterstützung und den Einsatz spezifischer Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, und Pflanzenzubereitungen.

Anwendungsziel von Eleutherocoocus in der Chemotherapie:

Ziel der unterstützenden Gabe pflanzlicher Zubereitungen wie z.B. Eleutherococcus in der Chemotherapie ist es, die Patienten während der Behandlung so gesund wie möglich zu halten, und nach Beendigung der Therapie die Chancen einer vollständigen Wiederherstellung zu verbessern.
Chemo- und Strahlentherapie verursachen bekanntlich Immunsuppression, Fatigue, Übelkeit und Symptome eines schlechten Allgemeinzustandes. Angstbeschwerden und Depression sind ebenfalls verbreitet, ebenso Belastungssymptome der Organe einschließlich des Herz-Kreislauf-Systems.

Studien zu Eleutherococcus in der wissenschaftlichen Literatur:

Verbesserung des Allgemeinszustandes durch ELEU-Wurzel

  • Ein typisches pflanzliches Arzneimittel, das zur Reduktion von Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie eingesetzt werden kann– die Rede ist hier insbesondere von Immunsuppression und Fatigue ist zum Beispiel Eleutherococcus (Sibirischer Ginseng). Eleutherococcus senticosus gilt als Adaptogen, und somit als besonders nutzbringend für die Unterstützung der Funktionen des Immunsystems. Adaptogene sind Subtanzen, welche auf unspezifische Weise die Resistenz des Organismus gegen physische, chemische oder biologische Stressfaktoren erhöhen, und die damit unabhängig von der Art des pathologischen Zustandes einen normalisierenden Effekt ausüben.6
  • Die regelmäßige Verwendung von Eleutherococcus erhöht die Widerstandskraft, verbessert den Allgemeinzustand und die kognitiven Fähigkeiten, und verlängert die Lebenserwartung.7
  • Eleutherococcus war im russischen Weltraumprogramm als Tonikum für Astronauten entwickelt worden, wurde aber auch in onkologischen Kliniken eingesetzt, um die Widerstandsfähigkeit des Patienten gegenüber den Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie zu erhöhen.8-12
  • Am stimulierenden Effekt von Eleutherococcus ist wahrscheinlich die Aktivierung von T-Lymphozyten durch die Inhaltstoffgruppe der Eleutheroside beteiligt.13,14
  • In einer vierwöchigen klinischen Studie erhöhte ein Extrakt aus Eleutherococcus die Anzahl und Aktivität von Immunzellen, insbesondere von T-Lymphozyten und NK-Zellen. Unerwünschte Effekte wurden während und nach der Studie nicht festgestellt. 15
  • Eleutherococcus induzierte auch höchst effektiv γ-Interferon, und damit einen Immunmodulator mit antiviraler Wirkung.12,16-19
  • Eine fixe Kombination mit Eleutherococcus als Hauptbestandteil erhöhte die Zahl von CD3, CD4, CD5 und CD8 T-Zellen in einer Studie an 28 Patienten mit Ovarialkarzinom des Stadium III-IV. Nachdem zuvor eine Chemotherapie mit speziellen Zytostatika (= Substanzen, die das Zellwachstum und die Zellteilung hemmen) abgeschlossen war, erhielten die Patienten vier Wochen lang die pflanzliche Kombination. Im Vergleich zur Kontrollgruppe stiegen die mittleren Spiegel von IgG und IgM.20 Die Studienergebnisse zeigten, dass durch Einsatz von Eleutherococcus das durch Chemotherapie beeinträchtigte Immunsystem von Patientinnen mit Eierstockkrebs verbessert werden kann.

Referenzen:
6. Brekhman, II, Dardymov IV. Pharmacological investigation of glycosides from Ginseng and Eleutherococcus. Lloydia. Mar 1969;32(1):46-51.
7. Duke JA, Ayensu ES. Medicinal plants of China, 2 vol. Algonac, MI. 1985.
8. Gvamichava AR, Khatiashvili TM, Khudzhadze RG. The first results of the use of Eleutherococcus in the combined treatment of breast carcinoma. In: Brekhman II ed. Eleutherococcus and other adaptogens among the Far Eastern Plants. Vladivostok. 7:231-5. [Article in Russian]. 1966.
9. Khatiashvili TM. Trial of the use of the fluid extract of Eleutherococcus in the treatment of patients with lip and mouth cancer. . In: Materials for the Conference on problems of medicinal therapy at the oncology clinic. Leningrad. 163-4. [Article in Russian]. 1964.
10. Khatiashvili TM. Experience of liquid Eleutherococcus extract application in the complex treatment of patients with labial and oral cavity cancer. In: Brekhman II ed. Eleutherococcus and other adaptogens among the Far Eastern Plants. . Vladivostok. 7:237-41. [Article in Russian]. 1966.
11. Kupin VI, Polevaia EB. [Stimulation of the immunological reactivity of cancer patients by Eleutherococcus extract]. Voprosy onkologii. 1986;32(7):21-26.
12. Kupin VI, Polevaia EB, Sorokin AM. [Immunomodulating action of an Eleuterococcus extract in oncologic patients]. Sovetskaia meditsina. 1987(5):114-116.
13. Collisson RJ. Siberian ginseng (Eleutherococcus senticosus Maxim). Brit J Phytother. 1991;2(2):61-71.
14. Li XY. Immunomodulating Chinese herbal medicines. Memorias do Instituto Oswaldo Cruz. 1991;86 Suppl 2:159-164.
15. Bohn B, Nebe CT, Birr C. Flow-cytometric studies with eleutherococcus senticosus extract as an immunomodulatory agent. Arzneimittel-Forschung. Oct 1987;37(10):1193-1196.
16. Zykov MP, Protasova SF. Prospects of immunostimulating vaccination against influenza including the use of Eleutherococcus and other preparations of plant origin. . In: New Data on Eleutherococcus: Proceedings of the II International Symposium on Eleutherococcus (Moscow 1984). Vladivostok. 118-22. [Article in Russian]. 1986.
17. Wacker A. Über die Interferon induzierende und immunstimulierende Wirkung von Eleutherococcus. Erfahrungsheilkunde. 1983;32(6):339-343.
18. Wacker A, Eichler A, Lodemann E. The molecular mechanism of virus inhibition by Eleutherococcus. . In: New Data on Eleutherococcus: Proceedings of the II International Symposium on Eleutherococcus (Moscow 1984). Vladivostok. 13-15. [Article in Russian]. 1986.
19. Barenboim GM, Sterlina AG, Bebyakova NV. Investigation of the pharmacokinetics and mechanism of action of Eleutherococcus glycosides. VIII. Investigation of natural killer activation by the Eleutherococcus extract [Article in Russian]. Khim Farm Zh. 1986;20(7):914-917.
20. Kormosh N, Laktionov K, Antoshechkina M. Effect of a combination of extract from several plants on cell-mediated and humoral immunity of patients with advanced ovarian cancer. Phytotherapy research : PTR. May 2006;20(5):424-425.

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Lesen Sie hier mehr zur ELEU- bzw. Taigawurzel

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